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„Niemals geht man
so ganz“
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Trotz der Aussicht
auf Sommerferien hing in den letzten Schultagen in der Pfarrer-
Graf- Schule ein Hauch von Wehmut in der Luft- alle spürten das,
sowohl Schüler und Lehrer als auch viele Eltern.
Frau Diehl, die allseits hoch geschätzte Lehrerin und Kollegin
sollte nach über 40 Jahren Tätigkeit vom aktiven Schuldienst
verabschiedet werden.
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Zu dieser
Feierstunde trafen sich am letzten Schultag viele Schüler, die
Schulleitung, Herr Bürgermeister Ackermann, das Lehrerkollegium, und
viele weitere Gäste, um Frau Diehl ihre Anerkennung, Zuneigung und
ihren Dank auszusprechen.
„Nun ist es so weit: Die Zeit ist jetzt um, heut ist dein letzter
Schultag. Nun wirst du geh´n, es gibt kein Zurück, auch wenn
man dich hier sehr mag.“
Mit diesem Lied
wurde Frau Diehl vom Schulchor begrüßt. Schon hier wurde die
herzliche Verbundenheit vieler ehemaliger Schüler zu ihrer Lehrerin
Frau Diehl deutlich. Nach dem anschließenden Willkommensgruß von
Herrn Rektor Stassen sang der Schulchor gemeinsam mit dem
Lehrerkollegium ein besinnliches Lied, das deutlich machte, mit wie
viel Engagement, Wärme und Herzlichkeit Frau Diehl Lehrerin und
Kollegin war:
„Ungezählte
Augenblicke voller Wärme für uns da. Danke sagen wir dir heute, du warst einfach wunderbar.“
Anhand typischer
Redewendungen sollte Frau Diehl im anschließenden Spiel „Who is who“
ihre Kollegen wieder erkennen. Die Lehrerinnen Frau Männle und Frau
Schulze zitierten so gekonnt die Kollegen, dass Frau Diehl an viele
lustige Begebenheiten erinnert wurde und jeden Kollegen benennen
konnte.
Mit großer
Verbundenheit sprach Herr Bürgermeister Ackermann seinen Dank und
seine Anerkennung an die scheidende Pädagogin aus, die während der
35 Jahre an der Pfarrer- Graf- Schule mehrere Schülergenerationen
unterrichtet und durch ihre hervorragende Arbeit wertvolle
Grundlagen für das weitere Schulleben vieler Kinder geschaffen hat.
Für das nun beginnende 2. Leben wünschte er Frau Diehl alles Gute.
Im Namen der SMV dankte Herr Laue seiner geschätzten Kollegin für
ihre pädagogische Arbeit.
Danach zeigten die „Graf Rocks“ unter der Leitung von Herrn
Gottfried ihr musikalisches Können. Christopher Budig (Keyboard),
Philipp Huber (Bassgitarre), Simon Wüst (E- Gitarre), Pasqual Knodel
(Schlagzeug) und Herr Gottfried (Gesang) begeisterten alle mit den
Rocksongs „ Bad moon rising“, „Knocking on heaven`s door“ und „Hang
on sloopy“.
Auch die beste
Lehrerin schafft es nicht immer, dass ihre Schüler grammatikalisch
richtig sprechen können. Herr Benkewitz, der einen ehemaligen
Schüler darstellte, brachte die Gäste zum Lachen, als er in dem
Sketch „Die Deutschlehrerin“ seine Verliebtheit in seine ehemalige
Deutschlehrerin beschrieb.
Herr Rektor Stassen
machte in seiner Rede deutlich, dass er heute nicht nur eine überaus
engagierte Kollegin verabschiedet, sondern eine Freundin. „Dein
Herz, deine Zuneigung und die Annahme des Du waren sowohl bei den
Kindern im Unterricht als auch im Umgang mit deinen Kolleginnen und
Kollegen immer Richtschnur und Orientierungspunkt deines Handelns
und Tuns.“ Mit herzlichen Worten sprach er seinen Dank aus und
wünschte Frau Diehl für die Zukunft, dass sie „mit Ruhe,
Gelassenheit und Zufriedenheit durch unsere hektische Zeit gehen
kann“.
Eine
außergewöhnliche Lehrerin hielt auch eine außergewöhnliche
Abschiedsrede. Ihre berufliche Lebensaufgabe habe sie darin gesehen,
sich mit ihren ganzen Kräften dafür einzusetzen, dass die guten
Veranlagungen, die jedes einzelne Kind wie ein kleines Bäumchen in
sich trägt, aufblühen, sich entwickeln und reifen können. Doch alles
hat seine Zeit- etwas Neues beginnen bedeute gleichzeitig, sich vom
Alten und Gewohnten zu lösen. Sie werde sich immer dankbar an viele
einzigartige Kinder erinnern, an viele freundliche und herzliche
Begegnungen mit Eltern, Kollegen und Mitarbeitern, an die „Schule,
als einen Ort, der mir wie eine zweite Heimat geworden ist“.
Mit den besten
Wünschen des Kollegiums ging eine Abschiedsfeier zu Ende, die alle
berührte.
„Niemals geht man so
ganz, irgendwas von dir bleibt hier. Es hat seinen Platz immer
hier.“ Mit diesem Lied verabschiedete sich das Lehrerkollegium von
Frau Diehl.
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