
„Ready-
Steady- Go” erneut an der Pfarrer- Graf- Schule in Hambrücken
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Zum wiederholten Mal fand an der
Pfarrer-Graf-Schule in Hambrücken das Planspiel „Ready-Steady-Go“
mit den Schülerinnen und Schülern der Klasse 8 statt.
Dieses dient dazu, den Achtklässlern einen Einblick in
den realistischen Ablauf einer Bewerbungssituation zu
gewähren, in dem sie sich und ihre Stärken präsentieren.
Das Planspiel ist Bestandteil der Berufswegeplanung und
wird zusammen mit den Kooperationspartnern der
Pfarrer-Graf-Schule durchgeführt.
Ready-Steady-Go hat zum Ziel, die beruflich
entscheidende Lebens- und Entwicklungsphase zu
simulieren. |
Um dies zu erreichen, wurden Fachleute
eingeladen, die die Bewerbungssituationen mit den Schülern
durchführten.
Joachim Loidold von der Firma Linhardt, Sascha Trivunov von der
Firma Khim Automation, beide Hambrücken, Jürgen Huber von der
Firma Globus SB Warenhaus, Peter Bachmann von der Barmer GEK
sowie Bernd Holzer von der Volksbank Bruhrain-Kraich-Hardt
hatten sich zur Mitarbeit bereit erklärt. Einführende
Informationen erhielten die Schülerinnen und Schüler von ihrem
Klassenlehrer Ralf Kugele. Dieser erläuterte ihnen alles
Wesentliche rund um das Bewerbertraining und auf was dort
geachtet werden müsse. Die Tipps reichten dabei vom richtigen
Erscheinungsbild über Höflichkeit, Pünktlichkeit sowie das
Erstellen einer Bewerbungsmappe. Unter realitätsnahen
Bedingungen mussten die Schüler ihre Bewerbungsmappe mit
Anschreiben zusammenstellen und sowohl einen gedruckten als auch
einen handschriftlichen Lebenslauf anfertigen. Dieser bildete
dann zusammen mit weiteren Unterlagen die Grundlage für das
Bewerbertraining. Auch hatte man sich zusammen mit dem
Klassenlehrer im Berufsinformationszentrum nach den jeweiligen
Berufswünschen erkundigt. Das eigentliche Bewerbertraining
umfasste dann sowohl Übungstelefonate als auch das jeweilige
Vorstellungsgespräch. Das Hauptziel des Planspiels, eine
größtmögliche Realitätsnähe durch Einbindung von Fachleuten zu
erreichen, wurde am Ende von allen Seiten bestätigt. Zudem
kristallisierte sich in der abschließenden Gesprächsrunde
heraus, dass das Resultat des Planspiels wie auch in den letzten
Schuljahren überdurchschnittlich war. Die Fachleute waren von
Auftreten, Engagement und den Fähigkeiten und Fertigkeiten der
Schüler größtenteils beeindruckt und gaben ihnen dies auch so
zurück. Auch die Schüler sahen diesen Vormittag als eine
wichtige Erfahrung und nahmen die Tipps und Anregungen der
Fachleute gerne an, um diese in zukünftigen Bewerbungsgesprächen
auch effektiv umzusetzen. Sowohl Rektorin Julia Bausenhardt als
auch Bürgermeister Thomas Ackermann, welcher sich vor Ort einen
Eindruck vom Bewerbertraining verschafft hatte, dankten den
beteiligten Kooperationspartnern und Fachleuten für ihr
Engagement zum Wohle der Schüler.