
Gottesbilder im Laufe der Geschichte
- so stelle ich mir Gott vor
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Wer
hinter diesem Titel eine langweilige Veranstaltung vermutet, liegt falsch! Die Ausstellung ist eher interessant und bunt als langweilig und verstaubt. Dies liegt besonders an den Schülerinnen und Schülern der Klasse 6 der Pfarrer-Graf-Schule, welche sich im Religionsunterricht mit dem Thema „Nach Gott fragen - auf Gott vertrauen“ auseinandergesetzt haben.
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In diesem Kontext wurde auch die Thematik „Gottesbilder im
Laufe der Geschichte“ behandelt. Die Beschäftigung mit diesem Thema und die Sammlung verschiedenster Beiträge führten schließlich zu dieser Ausstellung.
Zur Eröffnung am Montag, dem 16. Februar, führten
drei Schülerinnen der Klasse interessierte Eltern der
Pfarrer-Graf-Schule durch die Ausstellung. Diese fanden den Weg an
diesem Abend anlässlich des alljährlichen Elternsprechtages in die
Schule und wurden angenehm überrascht. Die Schülerinnen führten die
Besucher kompetent durch die Ausstellung und erklärten die
historische Entwicklung von Gottesbildern, von Gottesvorstellungen
in der Antike bis hin zu modernen, abstrakten Darstellungen.
Es wird in dieser Ausstellung die Entwicklung vom Bilderverbot- in
der jüdisch- christlichen Religion besteht ein Verbot, sich ein Bild
von Gott zu machen und es anzubeten- bis hin zu den Darstellungen in
den verschiedensten Epochen aufgezeigt. Religionspädagogisch ist es
nämlich kaum möglich, an einen Gott zu glauben ohne sich auch ein
Bild von ihm zu machen.
Im Anschluss an die Führung wurde den Eltern die Gelegenheit
gegeben, selbst zur Künstlerin oder zum Künstler zu werden und ein
eigenes Gottesbild zu malen.
Dieses Angebot nahmen die Eltern nach einigem Zögern und mit
gemischten Gefühlen dann auch wahr, wobei es einerseits zu
gelungenen, interessanten Bildern, andererseits auch zu netten
Gesprächen untereinander kam.
Die
Ausstellung beinhaltet aber nicht nur Gottesbilder aus Büchern, dem
Internet sowie Gemälden aus verschiedenen Haushalten, es sind auch
eigene Kunstwerke der Klasse 6, der Klasse 1a sowie Jesusbüchlein
der Klasse 4a zu sehen.
Die
Ausstellung ist noch bis zum 6. März zu besichtigen.
U. Männle
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